Kriterienkatalog PV-FFA

Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Kriterienkatalog steuern – Handlungsoptionen für Gemeinden

Die Energiewende ist in aller Munde. Zentraler Bestandteil ist der Ausbau von Wind- und Solarenergie. Das hat Auswirkungen auf die Gemeinden, die sich mit zahlreichen Projektanfragen zu Photovoltaik-Freiflächenanalagen (PVFFA) konfrontiert sehen.

Im Gegensatz zu Windenergieanlagen (WEA) stellen PV-FFA in den meisten Fällen keine privilegierten Vorhaben dar. Die Projekte werden nur umgesetzt, wenn die Gemeinde einen Bauleitplanung anstößt und beschließt. Dabei muss zwischen dem öffentlichen Interesse der Energiesicherheit sowie des Klimaschutzes und diversen Interessen vor Ort abgewogen werden.

Doch wie gehen ich mit den zahlreichen Anfragen um? Welche PV-FFA lasse ich in meiner Gemeinde zu und in welcher Form? Wie gestalte ich die Anlage möglichst Natur- und Umweltverträglich?

 

Mit einem im Vorfeld beschlossener Kriterienkatalog nimmt die Kommune selbst die Zügel in die Hand, anstatt nur auf Anfragen von Investoren zu reagieren. Der Kriterienkatalog ist ein proaktives Instrument, um möglichst konfliktarme Flächen zu identifiziert, Standarts festzulegen und Prozesse transparent zu machen.

Gemeinden können den Kriterienkatalog von externen Dienstleistenden erstellen lassen oder selbst erarbeiten. Hierfür gibt es diverse Hilfsreichungen.

 

Für mehr Verständnis und Aktzeptanz vor Ort sollte der Prozess transparent und partizipativ gestaltet werden (Stichwort Beteiligung und Kommunikation).

 
  1. RPG Oderland-Spree: Plankonzept und Kriteriengerüst Photovoltaik-Freiflächen (20.11.23)

  2. Aus der Praxis: Klimapark Steinhöfel (20.11.23)